Album der Woche #28-2021 – “Human” by Glint

Am 2. Juli 2021 veröffentlichte Sine Music Glints zweites Album „Human“. Das Album enthält 14 Tracks und wird in allen bekannten Download-Stores und Streaming-Diensten erhältlich sein.

„Human“ atmet die Luft der Popmusik der späten 80er und frühen 90er, überrascht aber auch mit Weltmusik und sanften Percussions kombiniert mit den Klängen von Naturaufnahmen. Produzent Martin Stehl aka Glint ist bekannt für seine Deep House, Chillout und Ambient Remixe sowie für seine Originaltracks. Sein 2019 erschienenes Debütalbum „Estival Arvo“ stürmte auf Anhieb auf Platz 12 der Apple iTunes Charts. Mit „Estival Arvo“ erhielt Glint zudem eine Nominierung für den deutschen Schallwelle Preis für elektronische Musik und wurde schließlich Zweiter in der Kategorie Discovery.

„Lovin’, Movin’ ft. FAB“ ist die erste Single, die die Albumveröffentlichung ankündigt. Seine funky 80er-Gitarren, funkelnden Synths und ausgefallenen Männergesang lassen die Sonne aufgehen und die Hüften zittern. Es ist, als hätten Daft Punk und The Midnight ein gemeinsames Kind. Und sein Name ist “Lovin’, Movin’ ft. FAB”. Der in Deutschland lebende italienische Sänger Fabrizio Levita singt diese süßen und wehmütigen Zeilen. Nach der Teilnahme an der deutschen Castingshow „POPSTARS“ bekam er seinen Solo-Plattenvertrag und reiste mit verschiedenen Musikprojekten durch ganz Europa und Japan.

Der Titeltrack „Human“ ist ein meditativer Song, der akustische Percussion mit jazzigen Melodie-Progressionen eines verträumten Vibraphons über die anschwellenden Streicherharmonien kombiniert. „Human“ bildet das Yin dieses Albums und ergänzt sein Gegenstück Yang in Form von 80er-Pop-Songs.

Und dann macht Glint einen frechen Schritt in die 90er. Die zweite Single, die das Album ankündigt, heißt „Why ft. Jessie Wagner“, eine Sängerin aus New York City. Dieser Song fühlt sich an wie eine Zeitreise in die frühen 90er mit Jessie Wagners gefühlvollem und schmackhaftem Gesang. Es gibt einen leichten Hauch von Madonna und Kylie Minogue. Sängerin Jessie Wagner ist ein langjähriges Mitglied der weltweiten Musikszene: Sie sang bereits bei Lenny Kravitz, Chic, Duran Duran und vielen anderen.

Die letzten drei Songs der Tracklist sind die drei bereits erschienenen Singles „Lovin’, Movin’ ft. FAB“ und „Why ft. Jessie Wagner“ sowie „Gotta Move On ft. Mia“ als Instrumentalversionen.

„Human“ ist ein vielseitiges Album, bei dem jeder der elf Tracks einzigartig ist, aber durch Glints Stil zusammengeklebt ist.

Das ganze Album bekommt ihr hier

Album der Woche #26-2021>>>> POLYPHONIC MEMORIES – BY COLIN RAYMENT<<<<

Wiedermal ein fantastisches Album mit Ambient pur von Colin Rayment.
Diemal auf seinem Bandcamp account released, wird aber auch bald bei Syngate records erscheinen.

Heute Abend (27.6.) 23 Uhr Cest einfach mal reinhören bei uns. Wird im laufe der Woche natürlich wiederholt werden. Einfach im Programm nachlesen.

Polyphonic Memories was released on 25th June 2021.

1. Night Sky Over Keystone (part 1) 12:09
2. Bullet Train To Kyoto 10:09
3. Night Sky Over Keystone (part 2) 16:41
4. Five Years Of Reminiscence 5:26
5. Atlas Mountain In The Sun 13:48

Polyphonic Memories is a collection of tracks that draw their inspiration from a collection of distinct, poignant, personal moments in time, all stemming from journeys around various corners of the world.

Sometimes, a defined moment in time, or distinct memory, can be the gateway to other forms of creative output. This is the platform from which these musical sketches came to life.

Night Sky Over Keystone (parts 1 & 2) was premiered at the US Mountain Skies music festival in May 2021.

Produced, composed and arranged by Colin Rayment ® © 2021

Photography, design and art direction by Colin Rayment
credits
released June 25, 2021

Download H I E R

Album der Woche #24-2021 – “Blue Stories” by Shinpal

Shinpal ist ein elektronischer Ambient-Musikproduzent aus Osaka, Japan.
Sein musikalisches Ziel ist es, mit modularen Synths eine emotionale, herzliche Ambient-Musik zu machen. Dieses ist ihm mit seinem aktuellen Album “Blue Stories”, welches unlängst auf “Syngate Wave” veröffentlicht wurde, absolut gelungen.
Ein verträumtes und irgendwie lyrisches Album, elektronische Klanglandschaften und Rhythmen der Gitarre lassen einen, wie in einem (manchmal schrägen) Traum, in Geschichten fließen.

Alles weitere findet ihr hier!

Album der Woche #23-2021 – “Therondia” by Fritz Myer

Paul Asbury Seaman meint zu diesem Album:
Mit Therondia ist Mayr mal wiedr ein zukünftiger “Chill-Out-Klassiker” gelungen. Anhaltende Sequenzerlinien kommen und gehen, aber immer in einem ruhigen Tempo und melodischer Schlichtheit. Von den tiefen, flötenartigen Akkorden, über sanft anschwellende Töne, bis hin zu den Trance-induzierenden Beats ist dies eines von Mayrs “schulzeanischsten” Alben. Ich bin immer wieder erstaunt, dass ein so produktiver Künstler (der Monat für Monat neue Alben “in voller Länge” produziert) so hohe Standards an Originalität und Musikalität halten kann. Mein absoluter Lieblingssong: “Halls of Atonement”.

Das ganze Album bekommt ihr hier.

Album der Woche #22-2021 – “Voyage” by Uwe Reckzeh


Uwe Reckzeh´s Leidenschaft für die klassische EM beginnt in den frühen siebziger Jahren mit Werken von Kraftwerk, Jean Michel Jarre und Tangerine Dream. 1980 beginnt er mit ersten eigenen Synthesizern der Kultmarken Moog oder Korg zu experimentieren. Enttäuscht von den Ergebnissen, die die eingeschränkten Möglichkeiten ihm boten, nahm er eine Auszeit, die aber wenige Jahre später mit der aufkommenden Midifizierung ein Ende fand. Von den neuen technischen Möglichkeiten begeistert, produzierte Uwe zusammen mit Susi Vering (Gesang) und Karsten Loos Anfang der 90er Jahre die Alben “Trance Meditation” und “Universe” unter dem Namen “Project”. 1997 begann er dann seine Laufbahn als Solist und seinem eigenen Namen und es erschienen in der Folge die Alben “Behind the Northern Wasteland” 1997, “Cosmic Water” 2002, “Timecode” 2003, “Point North” 2005 und “Altitude 30000” 2006. Seit Januar 2008 werden alle Alben über das Label MellowJet-Records vertrieben. Uwe Reckzeh´s Musik ist der traditionellen EM zuzuordnen, die er wie kaum ein anderer, ins 21. Jahrhundert transportiert hat.

Get the whole album here

Album der Woche #21-2020 – “Exploring The Trappist-1” by Thaneco & Romerium

On February 22, 2017, NASA announced the discovery of the most Earth-sized planets found in the habitable zone of a single star, called TRAPPIST-1. This system of seven rocky worlds–all of them with the potential for water on their surface–is an exciting discovery in the search for life on other worlds. There is the possibility that future study of this unique planetary system could reveal conditions suitable for life.

This is the fourth collaboration of Thaneco (from Greece) and Romerium (from the Netherlands). The style of this album is towards cinematic ambient, sometimes bright and optimistic and other times dark and mysterious. Each track is composed in a different key signature according to the exoplanet’s code name (1b is written in the key of B, 1c in the key of C and so on).

get the full album here

Album der Woche #19-2021 – “Futur N” by MS 2020


MS2020 is a new project by long time well known artist Thomas Meier aka TM Solver and his friend Marcel Margis, formerly appeared at MTA Lab.
Both play quite a number of analogue synthesizers live and directly recorded in the studio. The music gets vivid and spontaneous with this as well as with the mix from vintage sounds and modern instruments. MS2020 of course is a reminiscence to the legendary Korg MS20.
The style of this duo is fresh and modern New Berlin School and Ambient crossover.
You get the whole album by following this link

Album der Woche #18 – 2021 Bernd Michael Land “Rodgau Field”

TUNE IN AND LISTEN 2.5. 15 & 23 Uhr

Die Musik
Rodgau Field -ein akustisches Portrait der Stadt Rodgau.
Viele Hörer brauchen zur Beschreibung von Musik immer ihre klassischen
Schubladen, in die sie etwas einordnen können.
Und so könnte man diese Arbeit vielleicht am ehesten mit dem Begriff
„Elektronische Ambientmusik mit Field Recording und Bioakustik“ umschreiben.
Erklärtes Ziel war es, von der Umgebung der Stadt Rodgau ein akustisches
Portrait zu kreieren.
Es sollte aber keine rein auditive Collage geschaffen werden, welche nur
aus den atonalen Geräuschen der Außenaufnahmen mit Mikrofonen besteht,
sondern auch musikalische und harmonische Kompositionen enthalten.
Die Kombinationen von elektronisch erzeugten Klängen aus Synthesizern
mit akustischen Soundscapes, evozieren meditative Klangskulpturen.
Die komplexen abstrakten Klangphänomene, verbinden sich in neuem
Kontext und lassen nicht immer klar definiert auf die Ursprungsquelle schließen.

Das Projekt
Die Idee zu diesem Projekt wurde bereits im Sommer 2018 geboren
und in dieser Zeit sind auch die ersten Feldaufnahmen in und um
Rodgau entstanden.
Anfang Dezember 2020 fiel der große Startschuss für das neue Projekt
„Rodgau Field“ und der eigentliche Produktionsprozess lief an.
Die ersten beiden Wochen vergingen fast ausschließlich mit der
ausgiebigen Planung dieses Werkes und erst als das Gesamtkonzept
fertig erstellt war, begannen Außenaufnahmen und die Arbeiten im Tonstudio.

Hier gibt es weitere Informationen

Bestellen könnt ihr die Doppel-CD hier

Album der Woche #17-2021 – “Dessert Space” by IcingWolf

Wie es zu diesem tollen Konzept Album kam, erzählt die Künstlerin hier selbst:
DesertSpace

Man lotet neue Instrumente, neue Software neue Klangerzeugung aus und trifft dabei auf Klänge die einen irgendwie festhalten.
Sie brennen sich irgendwie ein und im Kopf tauchen plötzlich Bilder auf die genau zu diesen Klängen passen.

So ist DesertSpace entstanden.

Beim rumprobieren kamen auch Bilder von Filmen ins Gedächtnis die sich dann in diesem Fall immer wieder einfügten in das Gesamtkonzept.

Wenn man sich nun vorstellt, man steht im Freien und schaut in den Nachthimmel – bewegt sich dann auch zwischen den Planeten,
den Kometen, den Meteoren und Pulsaren immer weiter im All, dann kommt einem der Gedanke an Prof. Stephen Hawking und seine Theorien.

Ein faszinierender Mann, der trotz seines Schicksals viele zum nachdenken gebracht hat.
So auch mich.

Geboren im Januar 1942 diagnostizierte man bei ihm die Amyotrophe Lateral Sklerose auch kurz ALS genannt.
Diese Krankheit konnte ich schon in meiner Jugend fehlerfrei aussprechen, da mein Großvater ebenfalls an ALS litt als noch niemand sich Eimer
mit Eiswasser über den Kopf schüttete weil diese Krankheit, Anfang der 1970er, noch zu selten beobachtet worden ist.
Mit einem Zitat von Stephen Hawking ist es auch eine Art Hommage an den Astrophysiker (und meinen Großvater) geworden.

Diese Reise durch das All ist angefüllt von allerlei fremdartigen Klängen, die in sich eine Art Kommunikation sein könnten.

Bei der Entstehung gab es Demos die teilweise bis zu 30 Minuten lang waren, weil ich mich in dieser “Wüste All” weiter und weiter fort bewegte.
So entstand dann letztlich auch der Gedanke an ein Konzeptalbum, daß dazu animieren möge, vielleicht im August beim Perseidenstrom,
mit diesem Album im Ohr, den Sternschnuppenregen zu beobachten.

IcingWolf
im April 2021

Das ganze Album gibt es hier