Album der Woche #17 2019– Bernd Michael Land –Hyperreale Reflexion

Das neue Album der Woche 17 kommt vom Meister Bernd Michael Land..
Nach Das Lächeln der Bäume und Farben wiedermal ein Meisterwerk aus der elektronischen, Patch Küche von Bernie.
Einmal gehört heisst immer wieder hören.
Zu hören auf Modul303.com am 21.4.19 um 15 und 20 Uhr…..Macht die Ohren auf..

————-Das neue Album „Hyperreale Reflexion“ wurde aus dem gleichnamigen Programm mit experimenteller Live-Elektronik / Glitch & Noise heraus entwickelt.
Es thematisiert die industrielle Revolution und ihre ökologischen Folgen.——–

Und hier könnt ihr das Album beziehen:
Hyperreale Reflexion Cue-Records

oder hier

Happy Easter vom Modul303 Team

Album der Woche # 15 – 2019 “Zuse-Musik” by Frank Tischer


Was passiert, wenn die Schaltgeräusche des Zuse “Z3” (Relais und andere mechanische Teile waren eben vor Entwicklung der heutigen Halbleiter-Technik für die Steuerung eines Computers notwendig.) Wenn also dieser Sound auf einen Musiker “trifft”, dann kann eben hier etwas wunderbares wie unser aktuelles “Album der Woche”, eben “ZUse-Musik”, dabei herauskommen.
Frank Tischer ist seit Ewigkeiten von den Möglichkeiten, diese Sounds in Collagen zu verpacken fasziniert. Wie es klingt, wenn die Akustik steinzeitlicher Rechentechnik auf moderne Klangsynthese trifft, erfahrt Ihr hier beim “Album der Woche” auf modul303.com

Das Album bekommt ihr hier

Album der Woche # 14 – 2019 “Beyond The Purple Sun” by Jim Ottaway


BEYOND THE PURPLE SUN ist Jims 13. internationale Veröffentlichung.

Jim sagt, dass BEYOND THE PURPLE SUN eine Fortsetzung seiner Reihe von “Space” Ambient-Releases ist, darunter DEEP SPACE BLUE, SOUTHERN CROSS, ORION, CENTAURI, AURORA und LIQUID MOON. Das Album besteht aus sieben Tracks, die alle Aspekte einer Raumfahrt jenseits der violetten Sonne darstellen. Jims Ziel ist es, den Hörer auf eine Reise in die Weiten des Universums zu bringen, die Geheimnisse der verborgenen Sterne zu erfahren, majestätische Himmelsregenbogen zu durchqueren, einige wunderschöne Lavendelmonde zu sehen, die rohe Energie des Weltraumblitzes zu spüren und Zeuge der Geburt eines Quasars zu werden.
Jim erklärt, dass er dieses Album aus Tracks zusammengestellt hat, die bereits im Oktober 2010 aufgenommen wurden, und im Februar 2019 die Aufnahme und Produktion abgeschlossen hat. Die Notizen des Albums zeigen, dass “alle Tracks live improvisierte Studioaufnahmen mit minimalen Overdubs sind”. Eine Aufnahmetechnik, die er für alle seine Ambient-Alben verwendet.

Jim komponierte und nahm alle Tracks von BEYOND THE PURPLE SUN in seinem Heimatstudio in Gold Coast, Australien, am Fuße des schönen Springbrook Mountain auf.

Alle fünf letzten Alben von Jim… YESTERDAY PASSING, DEEP SPACE BLUE, TIMELESS e-MOTION, SOUTHERN CROSS und INVISIBLE VORTEX erhielten Nominierungen bei weltweiten Musikpreisen. Jim sagt, er sei äußerst aufgeregt und geehrt, im letzten Jahr in New Orleans für seine Alben DEEP SPACE BLUE (Bestes Ambient-Album) und TIMELESS e-MOTION (Bestes elektronisches Album) mit den Zone Music Reporter Awards ausgezeichnet worden zu sein. Jim hofft, dass BEYOND THE PURPLE SUN auch bei Hörern und Radiomoderatoren einen Akzent setzen wird.

Um mehr über Jim und seine Musik zu erfahren, besuchen Sie seine Website: jimottaway.com

Soundtag Special #14- 2019 “Welcome to World of Smooth and Smooth Genestar”

Seit 2006 ist Marco Rockstroh musikalisch in der Dub, Downtempo, House-Szene als “Smooth” bzw. als “Smooth Genestar” unterwegs, aber lassen wir ihn selber “sprechen”:

Neben meinen anderen musikalischen Projekten habe ich “Smooth” bereits im Jahr 2OO6 gegründet, um die progressive Flavour-Ausgabe von meinen anderen musikalischen Projekten zu trennen und tiefer in Klänge und andere musikalische Genres einzutauchen.

Mittlerweile ist “Smooth” zu einem Forschungsprojekt in Dubtechno, Deep House, Garage House, UK House und Progressive geworden, da diese Stile in den vergangenen Jahren wichtige Einflüsse waren. Early Drum & Bass und 2-Step geben mir auch bis in die Gegenwart viele Inspirationen.

Ich versuche immer, fahrende Beats mit tiefen, lebendigen Klangatmosphären zu kombinieren. In diesem Fall spielten Künstler wie Dave Angel, Beroshima, The Source Experience, Resistance D. – um nur einige zu nennen – eine wichtige Rolle für mich.

Der isländische Künstler Yagya mit seinem Album “Snowflakes” ist für mich neben Yatsuo Motoki oder frühen Veröffentlichungen bei Echospace Detroit, Echochord, Basic Channel oder Chain Reaction der größte musikalische Einfluss. Meine Absicht ist es, Elemente und Phrasen dieser verschiedenen Stile zu verschmelzen, einen besonderen Fluss zu schaffen und über musikalische Grenzen hinauszugehen. Ich liebe es, lebhafte Pads mit Dubby-Akkorden und Elementen von Techno, Trance, Progressive Trance und House zu verschmelzen.

Ich habe bereits 1996 mit dem Produzieren begonnen und habe seitdem viele elektronische Musikrichtungen ausprobiert. Das Beste aus all diesen Genres zusammen zu bringen, ist definitiv eine aufregende Erfahrung. Bei meinen Produktionen verwende ich hauptsächlich Hardware-Ausrüstung, die auch von einer bestimmten Software unterstützt wird. Es ist nicht falsch, das Beste aus beiden Welten auszuwählen. Wenn es richtig klingt, ist es richtig.

Neben Produzieren, Mastering, Sounddesign und Grafikdesign betreibe ich in Kooperation mit Jaja das nichtkommerzielle Audio-Label “CYAN”. Wenn Sie so viele verschiedene elektronische Musikgenres mögen wie ich und wenn Sie neugierig auf musikalische Fusionen sind, erwarten Sie dort weitere einzigartige Veröffentlichungen, die unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht werden.
Quelle: http://www.cyan-music.com/smooth/about.html

Album der Woche # 14 – 2019 “Aufbruch” by Baaden & Cremer


Ende Dezember 2008 erhielt Andreas über das heute fast schon wieder vergessene MySpace eine merkwürdige Mail. Absender war ein gewisser Level π auf der Suche nach Leuten mit ähnlichem Musikgeschmack. Andreas entschied sich, die Nachricht nicht in den Papierkorb zu ziehen, und schrieb zurück. So lernten sich die Musiker Uwe Cremer aus Köln und Andreas Baaden aus Aegidienberg kennen.

Bald stellte sich heraus, dass sie sich nicht nur über Musik austauschen, sondern auch gemeinsam Musik schaffen wollten. Beide waren damals schon in diversen Musikprojekten unterwegs. Andreas befand sich mit seiner Rockband Basement Two gerade in der Gründungsphase, Uwe steckte mitten in der Produktion eines neuen Soloalbums. Ihnen war jedoch sofort klar: Diese Rheinland-Kooperation wird ein ganz eigenes Projekt!

Seit mehr als zehn Jahren treffen sich baaden/cremer nun schon zum Jammen – entweder in Uwes Studio in Köln oder in Andreasʼ „Antares-Studio“ in Aegidienberg. Bereits die ersten Sessions ergaben Material, das sehr eigenständig ist: klassischer Progrock gepaart mit elektronischer Musik der Berliner Schule. Mal waren es rein elektronische Jams, dann wurde wieder gerockt. Schließlich wurde auf einer Session im Dezember 2017 die Idee geboren, einen Teil der Stücke klanglich zu überarbeiten und zu veröffentlichen. Das Album ›aufbruch‹ war geboren.
Das ganze Album gibt es hier

Album der Woche #13–Colin Rayment–FRB

24.3.2019 um 15 und 20 Uhr auf Modul303.com

Syngate Records präsentiert…. Download HIER

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FRBs are Fast Radio Bursts. Only recently, very unusual repeating signals, coming from a source about 1.5 billion light years away have been detected. These signals have been picked up from a distant galaxy and so far, little is known about this cosmic puzzle.

„Oh, what a great record, I listen to it three times in a row.“ (El Stacja,PL)

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Colin Rayment “FRB”

Das vierte Album des Britischen Elektronik-Künstlers

FRB sind schnelle Radiosignale (Fast Radio Burst) Erst kürzlich wurden diese sehr ungewöhnlichen sich wiederholenden Signale aus einer 1,5 Milliarden Lichtjahre entfernten Quelle im All entdeckt. Man weiß nur sehr wenig über das kosmische Puzzle. Die Musik von Colin Rayment beschäftigt sich mit diesem Phänomen.

Album der Woche 12 2019–Thomas Jung 03

Heute 17.3.19 15 + 20 Uhr auf Modul303 zu hören.

Nach den CD’s Painting the Sun und Season of change ein weiteres Meisterwerk von Thomas Jung.
03 ist für mich bisher das Beste das er produziert hat. Sanfte und mächtige Klangstrukturen
begleiten einen über eine Stunde,
WIR SIND SCHON GESPANNT AUF 04: Glückwunsch Schallwelle Preisträger 2015 Thomas Jung.

Alle CD’s könnt ihr hier bestellen

Schönen Soundtag wünsch euer Modul303 Team.

Album der Woche # 11 – 2019 “Paradigma” by Son of Ohm

Fifth album by Son of Ohm. The album contains a new sonic journey, 4 main tracks connected by three short electronic improvisations. There are no pauses between songs, the album flows with music from start to finish, giving it a sense of timelessness.
High resolution 24 bit/ 88,2 kHz download provided!!
(Note that wav files perform gappless transitions between songs, mp3 adds a tiny pause at the beginning. Nothing to do about that).

Instruments used: synths (Analog & digital), organs, electric & bass guitar, cymbals, sequencers and drum machine.

Son of Ohm is organic electronic retro futuristic music, exploring the inner and outer space.
You will find many traces of seventies electronic music and a general playful & experimental approach with a slight psychedelic twist. Spaced and dreamy with lots of strange colour-sounds! Melodic kraut with trippy analog synth weirdness and trancendent soundscapes. Instruments of choice are analog & digital synths, transistor organs, magical electric guitar, sequencers, drum machine and effect devices.
get the whole album here

Album der Woche # 10 – 2019 “Digital Dreams” by NORD

Sylvain Lupari vom Webzine “Synth&Sequences” hat sich am 24.02.2019 über das neue Werk von Sztakics Istvan Attila, bka NORD. wie folgt geäußert:
“Digital Dreams” is a nice album where Nord still manages to enhance the value of his compositions with outcomes that defy any auditory wandering of the listener.
Nord hat a very good year in 2018 with two of his albums (Black Tears in 11th place and The Tree of Life in 18th place) which were nominated for the album of the year as part of the prestigious Schallwelle Award; the Oscars of Electronic Music. He starts 2019 on the right foot with an album which makes the share between his first love for big progressive rock and his late favorite heart-struck for EM. In doing so, “Digital Dreams” is quite consistent with his latest opuses. The music is influenced between dreams and slices of life that are real daydreams. The 6 structures proposed are evolutive and comfortably crisscross its two poles of music on compositions which don’t suffer from its always prolific writing. The rhythms are forged by a good vision of the sequencer and good drum acts, giving at times quite exciting structures, sometimes even wild, which are in continuous movements. The synths, still very piercing and strangely singular, are again very creative, both at the level of solos and effects, which often have a slight Vangelis side, as well as for the arrangements and melodies which have a little sibylline vision. In short, a nice album with very few dead moments and which starts pretty well 2019 for this likeable Romanian musician.
It’s with a wave of resonance and distortion that begins “Sirens Part 1”. Shimmering effects and flickering layers are joining to an introduction rich of its effects which clings to a zigzagging movement of the sequencer. This framework of the ambiences and the rhythm a bit organic reminds me a little of “A” 200 from Deep Purple that we found in the Burn album. The layers intersect their destinies in a movement of astral waltz, while the organic effects of the sequencer nourish a fluttering rhythm which always hesitates to start up. The synth is great with lamentations, or solos, of such a sharp intonation that it looks like a metal bow rubbing on the edge of a razor. These layers and piercing solos are very addictive and drive “Sirens Part 1” to timpani drums whose rolling bring the music into a phase of quite exciting electronic rock. The transition of ambient EM, still kept alive by vibrating organic sequences, towards a heavy electronic rock, hammered by drums and bitten by sharp riffs, is true to Nord’s signature even if a little more aggressive. The synth layers gradually extend their footprints to become hazy orchestrations with charms that gradually envelop the fury of “Sirens Part 1”. We are not far from the Scandinavian Progressive Hard Rock. These 11 minutes are a good indicator of “Digital Dreams” next 50 other ones to come, even if “Sirens Part 2” is more ambient with its symphony of laments that fill our ears to the top. Some have airs of Vangelis and others are bursting of intensity with a slow and moving flow. This avalanche of circular layers makes us forget the movement of the sequencer which drives a discrete and pulsating rhythm. The drum gets activate at around the 4th minute, giving more vitamins to this traveling movement which remains very attractive with those multilayers of iridescent tones and others flowing like magma of mist.
An evolving title, “Sirens Part 3” begins with a movement of the sequencer which spreads a range of oscillating tones sliding pleasantly in stereo mode between the ears. These intersecting sequencer flights weave a stationary structure in constant boiling. The sequencer regurgitates its organic tones after 5 minutes, expiring now some more limpid sequences and with a more classical Berlin School identity. This phase initiates an indecision between rock and an EM torpedoed by its hesitations between rhythm and ambient phases in a final without outlet. Inspired by a slice of life, a night walk with his boy, “The Stream Behind the Door” is a title that also sails between ambient vibes, which depict the enchanting surroundings of a river, and a heavy rock phase dynamited by aggressive percussions. But the ambiences dominate, in accordance with the tranquility which adorns the seraphic vision of a river flowing its quiet journey within a city. A bouquet of piano notes and a cloud of iridescent layers inspire a discreet pulsating rhythm which try to get out “Contemplations” from its cocoon of ambient elements. Nebulous synth pads spread an aura of mysticism over a structure in full rout. Effects and foggy pads feed an intensity which increases with the confident presence of the sequencer whose pulsations structure a motionless rhythm. The synth is displaying its charms with piercing layers and lines haunting a piano which disintegrates its notes in a contemplative vision more sibylline than dreamlike. “The Crows and the Boy” is a rather intriguing title. Inspired by an outing to the park with his son, the introduction is fed of crows’ cawing that are quietly swallowed by a very mathematical pulsating rhythm and by synth pads whose chloroformic approach is nuanced by crystalline doses which are flying out in long enigmatic laments. The croaking resist to form the heart of the elements of ambiances while the synth swaps its enigmatic laments into orchestral thin lines. Bass layers and sequencer rolling keys in form of direct current add a slight touch of intensity to this ambio-rhythmic structure which wobbles like the stationary movements of the EM where we can hear the little Nord ask his dad; Where are the crows? Gradually, the symphony of crows takes on the appearance of tension music that would go pretty well in a suspense movie. The synth solos are crucial with laments which become the accomplices of very cinematic orchestrations in a finale which embraces this vision of Nord electronic progressive rock.
In conclusion! “Digital Dreams” is a nice album where Nord still manages to enhance the value of his compositions with outcomes which defy any auditory wandering of the listener. Whether through changes in rhythm structures, synth solos which are as dominant as they are captivating, and arrangements; there is always something that sticks to the tympanums in this opus and which will certainly please Nord’s fan base as well as fans of Scandinavian Progressive Hard Rock in search of a different option, although it’s rather a shy entry but still an entry.
Sylvain Lupari (February 24th, 2019)

Das ganze Album gibt es hier.

Album der Woche # 09 – 2019 “Fractal” by Harald Nies


Von mathematischen Strukturen war und ist Harald Nies immer begeistert. So diente dieses Leitthema bereits auf “Torodial Sequences” oder “Axial” als Ideengeber für seine Konzeptalben. Nun folgt mit “Fractal” sein drittes Werk in dem es um außergewöhnliche aber berechenbare geometrische Strukturen geht. Musikalisch wurde das Thema sehr raffiniert umgesetzt. Sequenzen und Melodien wiederholen sich, ohne dabei monoton zu wirken. Organische Klänge vermischen sich gekonnt mit den starren Rastern der Elektronik. Die E-Gitarre tritt nur selten, aber wenn dann gewaltig in Aktion. Das Album ist sehr abwechslungsreich und zeigt dabei auf sehr angenehme Weise die vielfältigen Seiten des Musikers. Harald Nies spielt gerne mit den Klischees der EM. Fast spielerisch entwickelt er dabei immer neue Varianten, die seine immer ganz eigene Handschrift tragen. Und genau das ist es, was einen echten Musiker ausmachen.
Das ganze Album gibt es hier